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Hier dürfen fleißig Fragen gestellt werden, wir freuen uns :-)

Kommentare

Einige kenne die Modalität, mit der Vicky und ich hauptsächlich arbeiten, es geht immer darum in der Frage zu sein und nicht nach der Antwort zu suchen. Darüber werden wir bald einen Buchclub haben

Was hast du als primäres Ziel deines Leben definiert, das dich immer wieder die Referenzpunkte kreieren lässt, um zu glauben, dass Limitierung die einzige Quelle ist, dein Leben zu erreichen? Bist du jetzt bereit das zu zerstören und unzukreieren? Wenn du jetzt ja sagst, dann sei es so............
Guten morgen ihr lieben,


wirklich Anzunehmen bedeutet vollkommen die Kontrolle loszulassen und
alles anzunehmen, das Gute, das Schöne, das Böse und das Hässliche.
Zerstörst und unkreierst du jetzt alles, was dir nicht erlaubt wirklich
anzunehmen und zu empfangen und die ganze Buchstabensuppe dazu?

Wenn du jetzt ja sagst - dann wird sich diese Stratifikation auflösen
ZIELE


Kennt ihr das, ihr sitzt bei einem Coach oder einem Therapeuten und dieser fragt euch: "Was hast du für Ziele im Leben"?

Und dann geht es los mit der Zielfindung.................und die Welt in deiner Realität mag sich vieleicht erst darauf ausrichten, es mag dir sinnvoll erscheinen, ZIELE zu haben.........mal ehrlich, wie lange hällst du es durch, deinen Zielen zu folgen?

ICH, habe es nie lange durchgehalten, dann verlor ich dich Lust an diesen Zielen oder dieser Langatmigkeit, diese Ziele mit grosser Leichtigkeit anzugehen.


+ eine berufliche Veränderung vollziehen
+ eine Familie gründen
+ mehr Freizeit für Hobbys haben oder eine Idee bis in die Selbstständigkeit führen
+ aufhören zu Rauchen
+ Sport treiben und abnehmen
+ mich von einer nicht funktionierten Partnerschaft lösen
+ meine Änhste und Depressionen verändern
+ mehr mit den Kindern machen
+ mehr für mich selber machen uvm......diese Liste könnte man laaaaange fortführen

Ohne Ziele gibt es nichts, auf das Sie hinarbeiten, sagen die meisten, stimmt dass? Ich sage NEIN!!!!!

Auch wird gesagt, dass die Zielsetzung dabei von besonders großer Bedeutung ist und stellt den ersten Schritt auf deinem Weg zur Umsetzung und Erreichung dar. Leider werden bereits bei der Zielsetzung schon zahlreiche Fehler gemacht, die in der Folge dazu führen, dass Vorhaben scheitern und nicht erreicht wird, was angestrebt war. Und genau, diese Erfahrung habe ich bereits viele male gemacht, ob nun bei mir oder meiner Arbeit mit Klienten aus frühren Zeiten.

Wenn du nun dein Zie erreicht hast, was ist dann?


Das Hauptziel in dieser Realität besteht darin, was man tun sollte, ob das der größte Beitrag für dein Leben ist?

Du solltest eine Familie haben, eine Beziehung haben, genug Geld haben, Recht haben, nicht falsch sein, alles dass sind Ziele. Um in dieser Realität zu leben, muss man die gleichen Ziele wie alle anderen haben. Das bedeutet, du versuchst nach dem Standard zu leben, den alle anderen haben. Was immer dir gesagt wurde, was du sein müsstest, um bei deiner Familie zu sein, das du nicht bist, wird zu deinem Ziel.

Funktioniert dass für dich? JA? Wenn ja, super dann mach weiter............dann bist du auf dem guten Weg........... Wenn NEIN? Dann könntest du dir etwas anderes angucken...........


Die meisten deiner Ziele basieren auf: „Was kann ich sein, das ich nicht sein darf, damit ich etwas sein kann, das meine Familie empfangen wird?" Und dann verwendest du die Referenzpunkte, um das definieren zu können, was du sein musst, um richtig aufzuwachsen und richtig zu sein und nicht falsch zu sein. Die Referenzpunkte, werden wir in unseren Webinaren sicher näher erleutern.

Definition aus unserer Sicht für das Wort "ZIEL"


Das ist dass, was du entschieden hast, dass sein muss, damit du, DU bist. Ein Ziel ist immer die Suche nach einem bestimmten Ergebnis. Es geht nie um die Wahl (über Wahl, wirst du noch einiges erfahren). Ein Ziel wird zu der festen Zielsetzung, das du zu erreichen versuchst.

Wir freuen uns auch über dieses Thema bald eine Gesprächsrunde zu führen.........

Bist du gestresst oder ausgebrannt? Wir haben da wunderbare Werkzeuge an der Hand, wie Informationen, wie du garnicht erst in dieses Stress Level hinein rutscht............


Exklusiver Stresstest von Planet Wissen

Die Arbeit, die Kinder, der Haushalt – Stress hat jeder mal. Bis zu welchem Grad das Gefühl noch normal ist und ab wann es für die Gesundheit kritisch wird, ist aber oft schwer einzuschätzen. Eine erste Orientierung bietet der Stresstest, den der Diplom-Psychologe Dr. Manfred Oetting exklusiv für Planet Wissen entworfen hat.

 

Wie funktioniert der Test?

Überlegen Sie, inwieweit die einzelne Aussage im Test auf Sie zutrifft. Vergeben Sie dazu Punkte von 1 bis 7. Dabei bedeutet 1 "trifft nicht zu" und 7 "trifft voll zu". Notieren Sie sich die Punkte.

Wenn Sie alle Fragen bewertet haben, dann zählen Sie alle Werte zusammen. Was die Summe aller Ihrer Werte bedeutet, erfahren Sie in der Auswertung am Ende des Tests.

Machen Sie sich nichts vor. Beantworten Sie die Fragen wahrheitsgemäß. Damit helfen Sie sich am meisten.

Die Fragen
1. Ich habe zu wenige Möglichkeiten, mich zu erholen und meinen Akku wieder aufzuladen.

2. Ich spüre bereits körperliche Auswirkungen meiner hohen Belastung, zum Beispiel Verspannung, Müdigkeit, Magenbeschwerden, Lustlosigkeit – auch sexuell, Schwitzen, hoher Puls, Kopfschmerz.

3. Ich bin mit mir selbst unzufrieden.

4. Mich wirklich über etwas zu freuen, ist selten geworden in meinem Leben.

5. Es gibt Phasen, in denen mir der Antrieb fehlt. Dann fallen mir einfachste Dinge schwer.

6. Manchmal ärgern mich selbst kleine Dinge und machen mich nervös.

7. Ich habe keine Freude an meiner Arbeit.

8. Zur Entspannung nutze ich Alkohol oder Medikamente.

9. Ich bin leicht zu entmutigen.

10. Ich laufe mit meinen Vorstellungen oft gegen eine Wand.

11. Ich habe wenig echte Freunde, die diese Bezeichnung wirklich verdient haben.

12. Ich neige zum Grübeln.

13. Ich sehe keine Möglichkeit, dem Arbeitsdruck zu entkommen.

14. Oft schlafe ich nicht durch, sondern wache nachts auf.

15. Ich kann nicht ruhen, bevor ich das geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe.

16. Ich lasse meine sozialen Kontakte schleifen.

17. Ich habe zu wenig Bewegung.

18. Ich neige zu Angst vor dem Versagen.

Die Auswertung
Zählen Sie alle Punkte zusammen.

18 - 53 Punkte
Es sieht ganz so aus, als hätten Sie kein gravierendes Stress-Problem. Dennoch tun Sie gut daran, auf Ausgleich für psychische Belastung zu achten.

Die meisten Menschen sind heutzutage belastet durch vielfältige Aufgaben. Dazu tragen bei vielen zum Beispiel der schnelle Wechsel von Umfeldbedingungen, Reizüberflutung, Arbeitsbelastung, Häufung von Alltagsthemen, Sorge um den Arbeitsplatz, Schulden oder aber auch Beziehungsprobleme bei.

Denken Sie dabei vor allem an die Bereiche Bewegung, gesunde Ernährung, freundschaftliche soziale Beziehungen und private wie berufliche Erfolgserlebnisse. Betrachten Sie Ihre Gesundheit wie ein Konto, das man schneller oder langsamer aufbrauchen kann.

54 - 89 Punkte
Bei Ihnen besteht Handlungsbedarf. Es ist bei Ihnen bereits so weit, dass Sie sich grundsätzlich Gedanken machen sollten über Ihre Belastungen. Wenn Sie weiter so "ungebremst" mit Ihrer seelischen und körperlichen Gesundheit umgehen, werden sich nach und nach Beschwerden einstellen, die Ihren Lebensvollzug eventuell beträchtlich einschränken können. Entfernen Sie sich einmal weit aus Ihrem Umfeld und denken Sie über den Sinn Ihres Lebens nach. Dazu Thornton Wilder: Das Leben hat keinen Sinn außer dem, den ich ihm gebe.

90 - 126 Punkte
Alarm! Sie sitzen bereits tief in der "Falle Stress". Viele Ihrer Leidensgenossen verfahren nach dem Motto: "Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht" – und werden richtig krank. Hängen Sie dem Aberglauben an, Ihnen sei nicht mehr zu helfen, Sie kämen da nicht raus? Unsinn!

Gehen Sie zu Ihrer Krankenkasse und lassen Sie sich beraten. Ihre Probleme haben heute viele Menschen. Davon kann der Berater Ihnen ein Lied singen. Sie werden sehen, dass nichts von dem, was Sie belastet, peinlich ist. Von vielen Krankenkassen weiß ich, dass sie heute hervorragende Programme zur Stressbewältigung anbieten.

Ihre wichtigste Regel: Bleiben Sie mit Ihrem Problem nicht allein, sondern wenden Sie sich an qualifizierte Fachleute. Die verstehen Ihr Problem garantiert, ohne schlecht über Sie zu denken.

Bereit für Veränderung? Dann sei dabei, wenn wi dir diese Informtionen wie es leicht und pragmatisch geht, nicht vorenthalten

Phobien


Du traust dich nicht allein über die Straße zu gehen, benutzt weder Aufzüge noch öffentliche Verkehrsmittel oder hast panische Angst davor, dich mit einer unheilbaren Krankheit anzustecken. Menschen, die unter Phobien leiden, können oft kein normales Leben führen. Meist wissen die Betroffenen, dass ihre Ängste unbegründet sind, können sich aber trotzdem nicht von ihnen befreien.


Phobien, Panik- und Angststörungen

Das Wort Phobie leitet sich vom griechischen "phobos" ab, das Angst beziehungsweise Furcht heißt. Mediziner betrachten die Phobie als einen Typ der sogenannten Angststörungen, zu denen außerdem Panikstörungen sowie die generalisierte Angststörung zählen.

 

Leidet ein Patient unter Panikstörungen, so treten bei ihm immer wieder Panikattacken auf, das heißt, er hat große Angst, ohne dass es dafür einen bestimmten Auslöser gibt.

Während eine solche Attacke im Normalfall zehn bis 30 Minuten dauert, hält die Angst bei einer generalisierten Angststörung über mehrere Monate an, ohne dass sich der Betroffene dauerhaft von ihr befreien kann. Auch diese Form der Störung wird meistens nicht durch spezifische Situationen oder Objekte ausgelöst.

Ein Mensch, der unter einer Phobie leidet, hat dagegen vor ganz bestimmten Dingen oder Begebenheiten Angst. Den Betroffenen ist dabei bewusst, dass ihre Furcht völlig unbegründet und für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist. Trotzdem gelingt es ihnen nicht, sich von ihren Ängsten zu lösen. Forscher unterscheiden drei Formen von Phobien:


Soziale Phobie – Angst vor Kritik - hier haben wir so pragmatische Werkzeuge

Menschen, die unter dieser Störung leiden, fürchten sich vor negativen Bewertungen ihrer Umwelt. Sie haben Angst davor, sich vor anderen zu blamieren und dafür kritisiert zu werden, zum Beispiel bei einem Vortrag oder einem gemeinsamen Essen. Häufig sind Menschen betroffen, die sowieso schon ein geringes Selbstwertgefühl haben.

Die Phobie kann sich ausschließlich auf eine klar definierte Situation beziehen. So scheuen sich etwa manche Menschen davor, vor anderen eine Unterschrift zu leisten, weil sie befürchten, dass ihre Hand dabei zittern könnte.

Eine soziale Phobie kann sich im Extremfall aber auch auf sämtliche Lebensbereiche ausdehnen, so dass kaum noch Kontakte zur Außenwelt möglich sind. Die Betroffenen sind dann nicht einmal mehr in der Lage, einen Zahnarzttermin zu vereinbaren oder jemanden nach dem Weg zu fragen.

Häufige Folge beziehungsweise Begleiterscheinungen der sozialen Phobie sind Depressionen und Alkoholismus.( auch hier haben wir eine wunderbare Talkrunde) Außerdem entwickeln manche Betroffene Zwangshandlungen wie zum Beispiel einen Putzzwang, um den angenommenen Anforderungen ihrer Umwelt zu genügen.


Agoraphobie – wenn der Stadtbummel zur Qual wird

Die Agoraphobie ist auch unter dem Namen Platzangst bekannt, ist allerdings nicht mit der Klaustrophobie, also der Angst vor engen Räumen, zu verwechseln. Vielmehr fürchten sich die Betroffenen vor Situationen, denen sie sich bei einer Panikattacke nur schwer oder unter peinlichen Umständen entziehen können. Besonders Angst einflößend ist für sie die Vorstellung, in der Öffentlichkeit die Kontrolle über sich zu verlieren, umzufallen und hilflos am Boden zu liegen.

Diese Ängste treten beispielsweise auf öffentlichen Plätzen, in Menschenmengen und bei Reisen auf. Schon ein Einkaufsbummel, die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder ein Kinobesuch kann für die Betroffenen zur Qual werden. Sie versuchen deshalb meist, diese Situationen zu vermeiden und schotten sich zum Teil vollkommen von ihrer Außenwelt ab.


Spezifische Phobien

Spezifische Phobien sind dadurch gekennzeichnet, dass ein Mensch vor einer klar definierten Situation oder einem bestimmten Objekt Angst hat. Zu den häufigsten Formen zählen die Angst vor Tieren (zum Beispiel Hunde, Schlangen oder Spinnen) die Klaustrophobie, Höhenangst, Flugangst oder die Angst vor Ansteckung mit einer gefährlichen Krankheit.

Die Gänsehaut, die viele Menschen beim Anblick einer großen Spinne haben, ist aber noch keine Phobie. Als krankhaft wird die Angst erst dann angesehen, wenn sie die alltäglichen Aktivitäten und Beziehungen einschränken.


Ursachen von Phobien

Forscher wissen bisher nicht, wodurch eine Phobie im Einzelfall verursacht wird. Mögliche Erklärungen liefern zum Beispiel die Psychoanalyse, die Lerntheorie und die Genetik.

So geht etwa die Psychoanalyse davon aus, dass die Phobie in Folge eines inneren Konflikts des Betroffenen entsteht. Um diesem Konflikt aus dem Weg zu gehen, wird er in Form einer Phobie nach Außen verlagert. Der Phobiker projiziert seine inneren Ängste also auf ein bestimmtes Objekt.

Die Lerntheorie besagt dagegen, dass die Furcht von einer anderen Person übernommen, also "erlernt" werden kann. Und der 1 Teil im Satz sagt übernommen, der 2 erlernt werden..........wir gehen hier noch ein wenig weiter, denn das übenehmen, passiert auch auf eine andere Art und Weise, darüber mehr in unseren Calls)
Hat etwa eine Mutter panische Angst vor Spinnen, kann sich diese durch das täglich erlebte Vorbild auch auf ihre Kinder übertragen.

Ein weiterer Auslöser für eine Phobie kann die genetische Veranlagung des Betroffenen sein. Experten sind sich allerdings einig, dass in den meisten Fällen nicht nur ein Faktor für eine Erkrankung verantwortlich ist. Diese tritt meistens erst dann auf, wenn mehrere Ursachen zusammenkommen.

Therapiemöglichkeiten

Wird eine Phobie erst einmal als solche erkannt, ist sie in den meisten Fällen gut zu behandeln. Meist raten Experten zu einer Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten wie etwa Beruhigungsmitteln oder Antidepressiva. Ich wollte nich Chemie und habe mich natürlichen Mitteln und Modalitäten zugewandt.

Im Bereich der Psychotherapie kommt besonders die Verhaltenstherapie häufig zum Einsatz, die zum Beispiel mit sogenannten Konfrontationsverfahren arbeitet. Das heißt, dass der Betroffene sich bewusst der Situation aussetzt, vor der er Angst hat und die er bisher gemieden hat. Dadurch sieht er, dass ihm überhaupt keine Gefahr droht und kann so allmählich lernen, die Angst zu überwinden.

Auch Entspannungstechniken wie autogenes Training oder eine Gruppentherapie können zur Heilung beitragen. Ein Patentrezept gibt es allerdings nicht. Für jeden Patienten muss je nach Krankheitsbild ein individuelles Therapieprogramm erarbeitet werden.
Hier habe ich meine absolut genialste Erfahung mit einer anderen Modalität gemacht. Hierzu laufen gerade Tests in Bereichen Angst und Depression.

Flugangst Das war mein grosses Thema


Die Symptome der Flugangst sind unterschiedlich und verschieden stark ausgeprägt
In speziellen Seminaren lässt sich die Flugangst in den Griff bekommen

 

Die einen überkommt sie ohne Vorankündigung. Andere leiden erst an ihr, wenn sie älter sind. Manche haben damit zu kämpfen, nachdem sie Kinder bekommen haben. Und wieder andere können sie überhaupt nicht erklären: Flugangst. Sie kann jeden treffen.

Der Körper rebelliert
Die Symptome der Aviophobie, der krankhaften Angst vor dem Fliegen, sind unterschiedlich. Die Palette reicht von leichtem Unwohlsein bis hin zu Panikattacken. Sie können während des Fluges auftreten oder auch schon Tage vorher. Der Körper beginnt zu schwitzen und zu zittern, das Herz rast und die Betroffenen ringen um Atem.

Flugangst ist keine psychische Krankheit. Im Gegenteil, sie zeigt, dass die Psyche des Reisenden intakt ist. Denn diese Körperreaktionen sind Antworten auf eine Situation, die dem Körper unangenehm ist.

Dabei wissen Menschen mit Flugangst oft, dass ihre Angst nicht rational ist. Immerhin ist das Flugzeug statistisch gesehen noch immer das sicherste Verkehrsmittel schlechthin. Die Wahrscheinlichkeit, dass man mit einem Flugzeug abstürzt, liegt bei 0,0000004 Prozent.

Das mindert aber nicht im Geringsten die Angst, unter der fast jeder dritte Mensch weltweit leidet. Sogar jeder fünfte bekommt Panikattacken. Auch Persönlichkeiten wie Til Schweiger oder der Dalai Lama haben mit der Zivilisationskrankheit Flugangst zu tun.


Am häufigsten ist die Angst vorm Absturz

Sie alle quält allein schon der Gedanke daran, ein Flugzeug zu betreten, geschweige denn, mehrere Stunden darin unterwegs zu sein. Manche fühlen sich ausgeliefert. Ausgeliefert dem Piloten, der in den nächsten Stunden für sie entscheiden wird.

Viele von ihnen haben Probleme damit, die Verantwortung für eine gewisse Zeit abzugeben. Typischerweise tragen sie meist selbst in ihrem Beruf viel Verantwortung. Nach einer Untersuchung des Deutschen Flugangst-Zentrums (DFAZ) gab fast jeder zweite der Befragten an, ganz konkret Angst vor einem Absturz zu haben.

Mit elf Prozent wurde die Furcht vor dem Ausgeliefertsein genannt. Turbulenzen während des Fluges machten acht Prozent zu schaffen. Zwar ist die Angst, Opfer von Terroranschlägen zu werden, nach dem 11. September 2001 angestiegen. Laut der Studie des Deutschen Flugangst-Zentrums liegt sie aber mit 1,2 Prozent auf dem letzten Platz.

Häufiger sind es Männer, die der Technik im Flugzeug nicht trauen. Frauen zweifeln eher an der Komponente Mensch. Wer Flugangst hat, achtet während des Fluges ganz genau darauf, wie sich die Geräuschkulisse verändert.

Vielleicht sind Vögel in die Triebwerke gekommen? Das könnte zu Störungen oder Ausfällen führen! Gedanken über ein mögliches Gewitter bis hin zur Verfassung der Piloten treiben die Leidenden um. Ein entspannter Flug sieht anders aus.


Es gibt Hilfe
(Für mich war es selber dort hin zu gehen, nicht möglich)

Große Airlines bieten Seminare gegen Flugangst an. Es geht in diesen Seminaren nicht nur um das Vermitteln von Informationen, sondern die Teilnehmer sollen ihre Ängste auch formulieren.

Im Kreis von Leidensgenossen sinkt die Scham, darüber zu sprechen. So können psychologische Zusammenhänge verstanden werden. Außerdem vermitteln die Seminare Techniken, mit denen Aviophobiker ihre Flugangst in den Griff bekommen können. Ganz wichtig dabei ist, dass sie sich ihrer Angst stellen und tatsächlich in einen Flieger einsteigen.

In manchen Seminaren ist zusätzlich auch noch ein Probeflug mit im Angebot enthalten. 

Ich selber, habe davon nichts in Anspruch genommen und wer meine Geschichte kennt, weiß auch wie lange ich unter Angst gelitten habe.................

Die gute Nachicht: ICH HABE ES GESCHAFFT - UND DU KANNST DAS AUCH

Thema Angst ( aus Sicht der Psychologie)

Angst ist das Gefühl der "Unheimlichkeit" und des "Ausgesetztseins" in der Welt. Oft geht Angst mit psychischen Störungen einher. Doch sie ist auch nützlich:

Ohne Angst hätten die Menschen früher nicht überleben können. Und auch heute noch warnt uns die Angst vor Risiken. Die "Schrecksekunde" ist zum Beispiel der Augenblick, in dem wir entscheiden, wie wir uns in einer bestimmten Situation verhalten.



Was ist Angst?

Das Wort "Angst" stammt vom griechischen Verb "agchein" und dem lateinischen "angere" ab. Beides heißt übersetzt "würgen", "die Kehle zuschnüren". Über die Psychoanalyse und Existenzphilosophie hat sich das deutsche Wort international eingebürgert, etwa im Englischen als "angst". Während Furcht klar auf eine äußere Gefahr hin ausgerichtet ist, gilt Angst als unbestimmt.

 

In der Psychologie wird zwischen Angst als Zustand (state anxiety) und Angst als Eigenschaft (trait anxiety) unterschieden. Während die Zustandsangst eine vorübergehende Emotion infolge einer realen Gefahr ist, führt die "trait anxiety" dazu, dass Situationen auch ohne akute Bedrohung als gefährlich eingeschätzt werden.

Angst äußert sich körperlich unter anderem durch Pulsbeschleunigung, Erweiterung der Pupillen und Händeringen; psychisch wirkt sie als Gefühl des Entsetzens und der Ausweglosigkeit.

Angst ist aber nicht nur eine lähmende, sondern auch eine mobilisierende Emotion. So sind Menschen, die sich vor einer drohenden Gefahr ängstigen, manchmal zu Leistungen fähig, die ihnen unter normalen Umständen nicht möglich gewesen wären.

In riskanten oder als riskant empfundenen Situationen schütten die Nebennieren die Hormone Adrenalin und Noradrenalin aus. Das Herz schlägt dann schneller und das Blut bindet mehr Sauerstoff. Der Körper ist damit besser in der Lage, sich zu verteidigen oder zu fliehen. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort, wonach Angst Flügel verleiht.

Angst kann Menschen belasten und sogar psychisch ruinieren. Sie ist aber wegen ihrer Warnfunktion oft lebensrettend. Angst überkommt den Menschen meist unfreiwillig und unkontrolliert. Eine Ausnahme ist die Angst als Lust, der sich Menschen freiwillig aussetzen, sei es auf der Achterbahn oder beim Schauen eines Horrorfilms.

Die Emotionspsychologie unterscheidet zwei Bedingungen der Angst: Manche Menschen bekommen aus übergroßer Ängstlichkeit Angst. Andere verspüren Angst in einem Moment tatsächlicher, akuter Bedrohung.

"Neue" Ängste
Ohne Angst könnte der Mensch heute kaum leben und seine Vorfahren hätten es schon gar nicht gekonnt. Die Angst warnt uns und hält uns davon ab, unverantwortliche Risiken einzugehen. Zugleich mobilisiert sie Kräfte, sei es zur Abwehr oder zur Flucht.

Im Laufe der Zivilisation sind die unmittelbaren Bedrohungen durch die Natur geringer geworden, vor allem für die Stadtmenschen in den Industrienationen.

Kein Säbelzahntiger bedroht uns mehr, der letzte Braunbär wurde in Deutschland auch ausgerottet. Anders sieht es in Teilen Asiens, Afrikas und Amerikas aus. In manchen Gegenden Indiens müssen sich Holzfäller oder Kautschukzapfer heute noch vor Tigern oder Elefanten in Acht nehmen.

In der Wohlstandsgesellschaft haben sich dagegen neue Ängste herausgebildet: sei es die Angst vor Atomkraft, Arbeitslosigkeit, Ärzte oder genetisch veränderten Lebensmitteln. Die modernen Ängste sind auch zum politischen Faktor geworden: In der westlichen Welt nahmen sich zuerst die grünen Parteien der Ängste um die Umwelt an und zogen damit in die Parlamente ein.


Theorien zur Angst


Die Theorien zur Angst stammen vor allem aus der Psychoanalyse, der Lerntheorie und der Kognitionspsychologie. In der Psychoanalyse Sigmund Freuds gilt das Ich als "Angststätte". Dem Ich werden aus drei Quellen Furchtgefühle eingeflößt: durch Angstsignale aus der Außenwelt ("Realangst"), durch die Triebe des Es, also des Unbewussten ("neurotische Angst"), und durch Bedrohungen des Über-Ichs ("Gewissensangst").

Die Lerntheorie besagt, dass viele Ängste im Laufe des Lebens durch individuelle Lernprozesse entstehen, aber durch Lernprozesse auch wieder abgebaut werden. Die Erklärung für diesen erfahrungsbedingten Einfluss auf die Angst sind die Konditionierung, also das Lernen auf Reize zu reagieren und das instrumentelle Lernen von Abwehrreaktionen. Kinder lernen zum Beispiel von Eltern, die bestimmte Ängste zeigen, diese Ängste zu übernehmen.

Die kognitive Angsttheorie betont, dass die emotionalen Konsequenzen aus der Informationsverarbeitung eines Menschen zu Angst führen können. Angst entspricht dann dem "Wegfall interner Kontrolle" (J. B. Rotger) oder "gelernter Hilflosigkeit" (E. P. Seligman). Angst ist also Folge eines Kontrollverlustes durch Fremdheit, Ungewissheit, Verlassenheit oder die Vorwegnahme von Gefahr.

Phänomene und Therapien

Besondere Phänomene der Angst sind die Angstlosigkeit und die Angstlust. Pathologische Angstlosigkeit heißt, dass das Individuum aus unterschwelliger Aggressivität jede Gefahr ignoriert. Angstlust wiederum ist das "Spiel mit dem Feuer", bei dem die Gefahr belebend wirkt.

Soweit Angst pathologische, also krankhaft-besessene Formen annimmt, sollte sie therapiert werden. Denn Angst kann zu emotionalen Dauerschäden führen, sei es zu "chronischer Panik" oder einer dauerhaften "pessimistischen Erwartungshaltung". Angst ist deshalb in den vergangenen Jahren zu einem viel diskutierten Thema der Emotionspsychologie geworden.

Ein heute oft gewählter Weg zur Überwindung von Phobien ist die Konfrontationstherapie, bei der der Patient immer wieder der ihn ängstigenden Situation ausgesetzt wird. Konkret: Wer Angst vor Spinnen hat, wird behutsam daran gewöhnt, mit Spinnen halbwegs angstfrei umzugehen. Die Angst wird quasi wegtrainiert, wenngleich das Angstgedächtnis bestehen bleibt.


Guten morgen ihr Lieben, was habt ihr aktuell für Fragen, was beschäftigt euch
Ich freue mich hier zu sein 🌸🌸🌸🌸
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